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Gesetzesänderung zur Rauchmelder-Pflicht: In einigen Bundesländern endete die Übergangsfrist

Noch immer sterben jedes Jahr rund 600 Menschen bei einem Brand und noch viel mehr werden verletzt. Dabei ist nicht das Feuer selbst die große Gefahr, sondern die entstehenden, meist giftigen Rauchentwicklungen.

Gesetzesänderung zur Rauchmelder-Pflicht: In einigen Bundesländern endete die Übergangsfrist

95% der Brandopfer sterben an einer Rauchgasvergiftung. Besonders tückisch: Im Schlaf können wir den Rauch nicht wahrnehmen. Rauchmelder retten daher Leben.

Viele Landesregierungen haben in den vergangenen Jahren darauf reagiert. In den Landesbauordnungen wurde die Pflicht zu Rauchmeldern erlassen, zunächst meist für Neu- und Umbauten von Privatwohnungen. Für Bestandswohnungen gelten zum Teil sehr unterschiedliche Übergangsfristen.

In Baden-Württemberg und Hessen sind die Fristen für bereits bestehende Immobilien zum 31.12.2014 abgelaufen. Eigentümer mussten bis zum Ende des vergangenen Jahres in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren Rauchmelder installieren.

Damit ist jedoch nur ein Mindestschutz gewährleistet. Sicherer ist es, in allen Räumen sowie auf Dachböden, in Kellerräumen und Wintergärten Feuermelder anzubringen. Ausgenommen sind nur Küche und Badezimmer. Rauch- und Dampfentwicklungen lösen hier leicht Fehlalarme aus.

In diesen Bundesländern gilt bereits die Rauchmelderpflicht für alle Neu-, Umbau- und Bestandswohnungen:

  • Baden-Württemberg
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Schleswig-Holstein
  • Rheinland-Pfalz

Übergangsfristen bestehen noch in den folgenden Ländern:

  • Bayern (31.12.2017)
  • Bremen (31.12.2015)
  • Niedersachsen (31.12.2015)
  • Nordrhein-Westfalen (31.12.2016)
  • Saarland (noch keine Regelung für Bestandsbauten)
  • Sachsen-Anhalt (31.12.2015)
  • Thüringen (31.12.2018)

Keine Pflicht für Rauchmelder gibt es bislang in Berlin, Brandenburg und Sachsen.